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VfB Stuttgart -
Glasgow Rangers
3:2
Gottlieb-Daimler-Stadion, Stuttgart
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0:1 Adam (27.) |
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1:1 Cacau (45.) |
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2:1 Pardo (62.) |
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2:2 Ferguson (70.) |
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3:2 Marica (85.) |


Auf geht's Jungs! Da ist noch eine
Rechnung offen...

Kann doch nicht sein, dass wir in der
CL diese Saison gar nichts holen oder?

Erst in der Abwehr geschlafen und dann
kein Glück...

Die Führung: Wo ein Wille ist, ist
auch ein Weg!

Auch nach dem Ausgleich der Schotten
machte der VfB weiter Dampf...

die Jungs wollten an diesem Abend
einfach nur gewinnen. Koste es, was es wolle!

Kurz vor Schluss die Belohnung:
Ciprigoool hält den Fuß hin...

... und macht damit ein wichtiges Tor
für die VfB-Seele

Wie schön, dass es wenigstens zuhause
noch mit einem Sieg geklappt hat!

Und jetzt bitte noch ein Sieg im Camp
Nou...
Zu unserem leider letzten Champions League-Heimspiel besuchten uns
die Rangers aus Glasgow im Gefrierschrank GDS.
Im vorletzten Spiel für uns in Europas Königsklasse wollte man noch
mal zeigen,
dass man doch mehr drauf hat, als die Gegner zum fröhlichen Tore
schießen einzuladen.
Hoffnung auf einen Heimsieg machten auch die letzten Resultate und
starken Auftritte in der Bundesliga.
Da selbst bei Ciprigool der Knoten geplatzt war, konnte eigentlich
nichts mehr schief gehen ;-)
Die Zeit vor dem Spiel wurde damit verbracht, Bewerbungsfotos der
potentiellen Fanclub-Neuzugänge zu schießen und die Kälte mit kaltem
Bier oder warmen Glühwein am völlig überfüllten PSV zu bekämpfen.
Mit der richtigen Kleidung und der entsprechenden Flüssigkeitszufuhr
konnte der Kälte erfolgreich getrotzt werden.
Leicht angeschickert und dadurch etwas aufgewärmt,
machten wir uns in freudiger Erwartung auf den Weg in die
Cannstatter- bzw. Untertürkheimer Kurve.
Im Block noch schnell die Dienste des Herren mit dem Bierfass auf
dem Rücken in Anspruch genommen, konnte es dann endlich wieder
losgehen.
Trotz dem bereits feststehenden Ausscheiden bot der VfB die
bestmögliche Formation auf.
Für den verletzten Super-Mario nahm Ciprigool den Platz neben Cacau
im Sturm ein.
Khedira übernahm für Yildi " mein Muskel zwickt" Bastürk wieder die
Rolle hinter den Spitzen.
Die Zuschauer im ausverkauften Rund bekamen ein unterhaltsames Spiel
mit Chancen auf beiden Seiten zu sehen.
Nach einem Eckball kam der kurz zuvor eingewechselte Schotte Adam
mit seinem ersten Ballkontakt unbedrängt zum Schuss
und konnte aus 5 Metern das 0:1 erzielen. Da hat wohl mal wieder die
Zuordnung nicht gestimmt.
Egal! Der VfB im November bricht nach Gegentoren nicht sofort in
sich zusammen.
Und er fängt sich auch nicht innerhalb der nächsten 15 Minuten das
nächste ein.
Nein, der Kopf bleibt oben und es wird dagegen gehalten.
In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit war es dann soweit:
Pavel Pardos prächtigen Pass verwertete Cacau sehr elegant mit der
Hacke zum 1:1!
Ein herrliches Tor! Mein Jubel in der Toilette kannte keine
Grenzen... :-(
Gerechte Strafe, wenn man auch vor dem Halbzeitpfiff aus dem Block
gehen muss.
In der zweiten Halbzeit war der VfB die bestimmende Mannschaft.
Ballsicher und elegant zog man sein Spiel durch und konnte auch
kämpferisch überzeugen.
Nach einer schönen Passserie im Mittelfeld landete in der 62. Minute
der Ball bei Pavel Pardo, der nicht lange fackelte und direkt mit
links abzog.
Da der schottische Torhüter plötzlich sehr "englisch" spielte,
rutschte der Ball, ähnlich wie bei den englischen Originalen,
unter dem Körper zum 2:1 ins Netz.
Das Spiel war gedreht und der erste Heimsieg in der Champions League
zum Greifen nah.
Doch leider machten wir es uns mal wieder unnötig schwer und
servierten den Rangers das 2:2 nur acht Minuten nach der Führung.
Der sonst so zuverlässige Delpierre verstolperte den Ball in der
eigenen Hälfte, Raphi kann den Schuss nicht festhalten und Ferguson
staubt ab.
Sollte es nun doch wieder nichts mit einem Heimsieg werden? Weit
gefehlt.
Es schlug die Stunde des Ciprigoooooooool!
Eine Flanke von Ludo nahm Cipri direkt und setzte den Ball ins linke
Eck, direkt unter die Latte.
Ein sensationelles, phänomenales Sahnetor und ein würdiger Abschluss
eines unterhaltsamen Spieles.
Auf das alle Cipri-Kritiker und Cipri-Trikot-Lästerer erstmal
verstummen mögen ;-)
Nach dem Spiel wurde die Mannschaft noch gebührend gefeiert.
Ein einigermaßen versöhnlicher Abschluss einer verkorksten Champions
League-Runde im eigenen Stadion.
Insgesamt wäre da für uns sicher mehr drin gewesen....
Gute Besserung an dieser Stelle noch an den Pechvogel Andy Beck.
Hoffentlich kommt er diesmal schneller auf die Beine, als nach
seiner letzten Zwangspause...
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