VfB Fanclub S6

 

 

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VfB Stuttgart  -  Eintracht Frankfurt   4:1

Gottlieb-Daimler-Stadion, Stuttgart

1:0  Bastürk (3.)
2:0  Gomez (6.)
3:0  Bastürk (18.)
4:0  Cacau (47.)
4:1  Amanatidis (63.)


 


Vor dem Spiel schon bei bester Laune


Es sollte ein schöner Nachmittag werden


Gerade fertig gejubelt...


...rollte schon der nächste Angriff.


Wieder drin!


Seltenes Bild! Frankfurter in unserer Hälfte...


Hey, die haben ja doch eine Abwehr mit dabei gehabt


Großes Spiel, Jungs!


Hoch die Tassen!

 

Es gibt Tage, da stimmt einfach alles und da klappt auch einfach alles.
Der 03.05.2008 war mal wieder einer dieser leider viel zu selten vorkommenden Feiertage.
Traumhaftes Frühlingswetter, ein ausverkauftes Stadion und ein Gegner,
der sich passend zum Frühlingsfest als Schießbude anbot, bescherten uns einen wunderbaren 31. Spieltag.
Hitze und Fernando fehlten aufgrund ihrer Verletzungen noch im Kader.
Dafür war Mr. Kapseleinriss Ludo wieder in der Mannschaft zu finden.
Aus Sicherheitsgründen durfte der Gute aber zunächst auf der Bank Platz nehmen
und Arthüüür hatte das Vergnügen sich  von Beginn an auszutoben..
So hatten wir es uns mit unseren Bieren gerade mal ein paar Minütchen gemütlich gemacht,
 als uns die Eintracht zum ersten Mal eindrucksvoll bewies, in welcher Form sie sich an diesem Tag befand.
Eine Flanke von Arthüür "klärte" Kyriakos wahnsinnig elegant mit einer Art "Bauchpflatscher".
 Sah sehr lustig aus und der Ball landete direkt vor Yildiray, der die Kugel unhaltbar für die ärmste Sau des Tages im Netz unterbrachte.
Toller und dazu komischer Auftakt, dachten wir alle und es sollte noch viel besser kommen.
Nur ganze drei Minuten später war es wieder Arthüür, der nach einem gewonnen Zweikampf gegen Ochs die Flanke in den Strafraum brachte.
Gut für die Eintracht, dass diesmal Köhler und nicht Kyriakos zur Stelle war, um den Ball zu klären.
Schlecht für die Eintracht, dass der Ball nach der Rettungsaktion bei SUPER MARIO landete
 und dieser ohne große Mühe zum 2:0 versenkte.
Im 3-Minuten-Takt sah Pröll die VfB-Angriffsmaschine auf sich zukommen. Von seiner Abwehr sah er dagegen wenig bis gar nichts.
Wieder eine Flanke von der linken Seite. Diesmal brachte der starke Yildiray die Kugel nach innen auf Cacau.
 Dieser war wohl erstaunt und erschrocken zugleich, als er völlig unbedrängt und allein gelassen zum Kopfball ansetzte. Pfosten! 
Diese Aktion hat die Frankfurter wohl wachgerüttelt.
 Anders ist es nicht zu erklären, dass sie es ganze 9 Minuten schafften den Ball von ihrem Tor fernzuhalten.
Das 3:0 von Yildiray vermittelte einem dann wirklich nicht mehr den Eindruck hier ein Spiel zweier Bundesligamannschaften zu verfolgen.
Der Sololauf durch die Abwehr kam doch schon einem schönen Frühlingsspaziergang gleich.
3:0 nach 18 Minuten! Das schrie nach einer neuen Runde Bier!
Einem entspannten Sommerfußballtag stand ab diesem Zeitpunkt nun wirklich nichts mehr im Wege.
So nahmen wir auch leicht angeschickert und entspannt zur Kenntnis, wie Roberto-Franko es zweimal
 und SUPER MARIO einmal versäumte,  unser Torekonto zu erhöhen.
Aber dass Herr Dr. Merk ein reguläres Tor von Roberto-Franko abpfiff, soll hier natürlich nicht unerwähnt bleiben.
SKANDAL!
So nicht Herr Dr. Merk, so nicht!
Nach diesem Aufreger war dann zum Glück Halbzeit. Wir konnten wieder etwas abkühlen,
 die Nerven beruhigen und uns noch mal ein Bierchen gönnen...
Ja, ja, es ist ein Fluch und ein Segen zugleich das man seine Rote Wurst und sein Bier jetzt auch mit EC bzw. Kreditkarte bezahlen kann ;-)

Die zweite Halbzeit begann überraschenderweise mit einer Chance für uns. Cacau schnappte sich den Ball,
 zog in die Mitte und hielt einfach mal drauf. Wie das an so einem Tag eben läuft, schlug der Ball natürlich unhaltbar im Netz ein.
Ein klasse Tor!
Sogar die ängstlichsten Bruddler im Stadion sprachen so langsam von einer Vorentscheidung und schlossen sich den Feierlichkeiten an.
Die Truppe nahm nach dem vierten Tor natürlich den Fuß vom voll durchgedrückten Gaspedal.
Auch so hätte SUPER MARIO noch was für sein persönliches Torekonto tun können,
 aber die beiden guten Chancen, die sich ihm noch auftaten, konnte er leider nicht nutzen.
Die Eintracht kam durch Amanatidis noch zu einem Ehrentreffer und war am Ende wohl froh,
 hier nicht ganz übel abgeschossen worden zu sein.
Alles in allem war es ein toller, unterhaltsamer und feucht-fröhlicher Nachmittag im Stadion,
der im Biergarten Palm Beach noch einen würdigen Abschluss fand.



 

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