|
VfB Stuttgart -
Hansa Rostock 4:1
Gottlieb-Daimler-Stadion, Stuttgart
|
1:0 Pardo HE (52.) |
|
2:0 Cacau (54.) |
|
2:1 Gomez ET (56.) |
|
3:1 Gomez (87.) |
|
4:1 Bastürk (90. +2) |


Stolze 48.000 waren gespannt, was der VfB ihnen an diesem
Osterwochenende ins Nest legen würde

Die erste Halbzeit war nicht gerade das Gelbe vom Ei - und dies, die
mit Abstand interessanteste Szene...

Ungewohnt, beängstigend, schockierend: SUPER MARIO trifft das Tor
nicht!

Wir sagen Danke Gledson für's Nicht-Armanlegen (deine wohl
insgesamt beste Aktion für den VfB) ;-)

Und ab durch die Mitte: Pavel sagt auch Danke

Noch mehr dankbare Menschen: Freude und Erleichterung pur nach der
verdienten Führung. Endlich!

Die Rostocker waren dann für ein paar Minuten sichtbar
orientierungslos...

... dies nutzte der VfB in Person von Cacau mit einem tollen Volley
zum 2:0.

Diesmal wurde an der Eckfahne gejubelt und Dankbarkeit gezeigt.

Eiersuche im Strafraum.

Und dann war es auch schon vorbei, zumindest die tolle zweite
Halbzeit.
Schon wieder Samstag. Dazu war es kalt und der Gegner auch noch
Rostock.
Was will man mehr?!
Im Vergleich zum Spiel in Bochum konnte Armin wieder SUPER MARIO von
Beginn aufbieten.
Neben ihm sollte Cacau für die nötige Durchschlagskraft sorgen.
Roberto-Franko musste aufgrund der 5. gelben Karte,
die er in Bochum gesehen hatte, das Spiel von der Tribüne aus
verfolgen. Für ihn rückte Sami in die Startelf.
Die erste Halbzeit begann nicht nur verhalten, sie blieb es auch bis
zum Schluss.
Der VfB war zwar bemüht das Spiel zu machen, aber durch das
Rostocker Abwehrbollwerk gab es kein Durchkommen.
Viel zu oft versuchten wir es erfolglos durch die Mitte, anstatt
über die Außen, um die Torfabrik mit Bällen zu beliefern.
Es war ein Fehlpassfestival.
Die Rostocker trauten sich gegen Ende der ersten Halbzeit sogar das
ein oder andere Mal unseren Strafraum zu betreten.
Doch zum Glück lehnten sie unser Ostergeschenk ab.
Bartels schob den Ball nicht nur am heraus geeilten Sven vorbei,
sondern auch am leeren Tor.
In der Halbzeitpause muss Armin wohl klare Worte gefunden haben,
denn seine Jungs gingen in der zweiten Hälfte gleich viel
engagierter ans Werk.
Trotzdem wollte es mit dem Toreschießen noch nicht so recht klappen.
Hilfe kam dann von ganz unerwarteter Seite:
In der 51. Minute fuhr Gledson bei einer Hereingabe von SUPER MARIO
im Strafraum den Arm aus
und Schiri Perl zeigte tatsächlich auf den Punkt.
So feierten wir in der 52. Minute Pavels nicht ganz so souveränes
Elfmetertor (lasch, mittig und nicht mal halb hoch).
Aber was soll's. Hauptsache er war drin!!!
Und nur 2 Minuten später musste man erneut aufstehen:
Unser Capitano schleppte seine geschundenen Adduktoren tatsächlich
bis zur gegnerischen Grundlinie
und seine Flanke fand den Kopf von Sami,
der den Ball noch einmal auf den am langen Pfosten lauernden
Jeronimo Maria Barreto Claudemir da Silva (Cacau) verlängerte.
So beeindruckend wie sein Name war dann auch der Torabschluss:
Volley unter die Latte.
2:0, man sollte meinen, dass es das gewesen sein müsste.
Vor allem als weitere 2 Minuten später SUPER MARIO endlich das Tor
traf!
Dummerweise war es unseres.
Das 2:1 war natürlich Gift für unsere Nerven, denn die Rostock
witterten nun wieder Morgenluft.
Doch die besseren Chancen vergaben wir.
So beispielsweise Cacau, der mit einem sehenswerten Schuss von der
Strafraumgrenze nur die Latte traf. Schade.
Zu allem Überfluss verloren wir nach einer Stunde auch noch Ludo,
der sich bei seinem Foul einen Kapsel- und Bänderriss zuzog.
So mussten wir bis zur 87. Minute auf das erlösende und
spielentscheidende 3:1 warten.
SUPER MARIO, nach seinem Eigentor hochmotiviert mindestens mit einem
ausgeglichen Torverhältnis das Spiel zu beenden,
traf nach tollem Zuspiel von Saab-Andi tatsächlich noch das
gegnerische Tor. Man soll die Hoffnung eben nie aufgeben...
;-)
In der Nachspielzeit setzte SUPER MARIO dann noch einen drauf, als
er Yildi das 2. Saisontor schenkte anstatt sein 16. selber zu
machen.
Am Ende hieß es somit 4:1 für uns und unser Punktekonto freute sich
über eine weitere Drei-Punkte-Gutschrift.
Fazit: Heimlich, still und leise hat sich der VfB tatsächlich wieder
den Europapokalstartplätzen genähert.
Wer hätte das gedacht...
Dass
Mario uns an diesem Samstag nicht nur ein dickes, sondern auch noch
ein faules Ei ins Nest gelegt hat,
spielt dabei keine große Rolle mehr. In diesem Sinne: Frohe Ostern!
|