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VfB Fanclub S6
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VfB Stuttgart -
VfL Bochum
1:0
Gottlieb-Daimler-Stadion, Stuttgart


Auf
geht's Jungs, wir brauchen PUNKTE!

Mach
doch mal einer den Ball rein!!!

33.000 Zuschauer verfolgen gebannt das Geschehen auf dem Platz

David und Peter rauchen einfach zuviel... ;-)

Ganz
saubere Sache unser Tor heute...

Freude pur nach dem Heimsieg

Mal
wieder für unseren VfB im Einsatz: David, Dennis, Denise, Peter,
Martin und Pornomicha ;-)
Nach
unserer furiosen 1:4-Niederlage in Bremen machten wir uns mit
gemischten Gefühlen auf den Weg zum Gottlieb-Daimler-Stadion.
Das mulmige Gefühl im Bauch, das in enger Korrelation zu unserer
derzeitigen sportlichen Situation steht, musste daher notgedrungen
mit Alkohol bekämpft werden. Und ich denke, der half ganz gut. ;-)
Nach Zwischenstopp beim PSV wagten wir uns dann tatsächlich ins
Stadion, um unseren Heimsieg zu sehen.
Die Nervosität der S6er zeigte sich schon auf dem Weg ins Stadion,
als man kurzerhand den falschen Eingang wählte und ein rot
aufleuchtendes Licht am Drehkreuz den Eintritt ins Stadion
verwehrte. Ein schlechtes Omen?
Nachdem sich die Verwirrung gelegt hatte, fanden wir doch noch den
richtigen Eingang und setzten uns dann, mehr oder weniger
siegessicher, mit gut gekühlten Erfrischungsgetränken versorgt, auf
unsere angestammten bzw. ergaunerten Plätze.
Erleichterung machte sich breit als die ersten vier Minuten ohne
Schaden überstanden waren. Auch die Sorgenkinder in der
Innenverteidigung schienen heute mit den Gedanken doch tatsächlich
wieder auf dem Platz zu sein.
Unser VfB machte den Eindruck es heute wirklich wissen zu wollen und
begann sehr engagiert.
Doch leider wählte man oft den komplizierten Weg, anstatt einfach mal
den direkten Abschluss zu suchen oder den einfachen Pass zu spielen,
so dass die "Bruddler" mal wieder Hochkonjunktur hatten.
"Heilandsack, des kosch ja widdr net mit ogucka" waren noch die
harmloseren Kommentare der wieder recht zahlreich erschienenen
Anhänger.
Bochums Offensivspiel beschränkte sich auf nicht zu Ende gespielte
Konter (Jungs, gegen Barca geht sowas schief) oder Schüsse aus
mindestens 34,45 Metern die unser Raphi entweder lächelnd entgegen
nahm oder ihm lächelnd von einem Balljungen wieder überreicht
wurden.
Einfach ein netter, der Raphi.
So blieben wir doch frohen Mutes, dass vor der Pause das erlösende
1:0 fallen würde. Cacau scheiterte derweil am Außennetz, Khedira
feuerte neben das Tor und der Mario verwirrte durch seine
angedeuteten Übersteiger Zuschauer, Gegenspieler, Mitspieler,
Trainergespann und auch das Fritzle, welches mittlerweile krampfhaft
und wild gestikulierend versuchte, das Publikum von Bruddlern in
Strahlemänner wie Raphi zu verwandeln. Leider vergebens. Pause! 0:0!
Mit neuen Erfrischungsgetränken ausgestattet wartete man auf die
zweite Halbzeit, die der VfB unverändert begann. Ja, der Yildiray,
der sich im Gegensatz zum Bremenspiel steigerte, zwickte zur
Verblüffung aller tatsächlich noch kein Muskel und konnte
weitermachen.
Nachdem vier Minuten in Durchgang zwei gespielt waren, beschloss man
im Block 31/32 das Spiel jetzt erstmal nicht mehr zu verfolgen und
jagte eine nicht unerhebliche Menge Rauch unters Stadiondach. Das
Trio Pardo-Cacau-Hilbert konnte den Mangel an Aufmerksamkeit
überhaupt nicht gut heißen und besorgte durch eine sehenswerte
Kombination das 1:0. Pardo flankt, Cacau legt per Kopf ab und unser
Franken-Roberto sagt Dange.
Drin!
Nach dem Tor stellten beide Mannschaften mehr oder weniger den
Spielbetrieb ein. Cipri, der für Cacau ins Spiel kam, konnte genauso
wenig für Impulse sorgen, wie der noch gegen Bremen gut aufgelegte
Farnerud, der für den völlig ausgepumpten Bastürk ins Spiel kam.
(Ob er immer noch auf der Massagebank liegt? Man weiß es nicht...)
Nachdem Tasci sich vorgenommen hatte den Raphi in der letzten
Spielminute mit einem unglaublich sanften Rückpass noch mal ins
Spiel einzubinden, und dieser den Ball (diesmal ohne Lächeln) ins
Seitenaus beförderte, war der Sieg perfekt.
Als Treffpunkt nach dem Spiel wurde, wie so oft, das gute alte
Metalldings vereinbart. Als dann auch endlich mal "A-Block Peter"
eintraf, konnte die Heimreise angetreten bzw. der nächste Bierstand
aufgesucht werden. Pornomicha und A-Block Peter machten sich noch
mal ins PSV auf, um den Sieg mit einem Abschlussbierchen zu feiern,
während der andere Teil zur U-Bahn schlenderte, um am Hbf noch mal
aufzutanken. Eine gut gelaunte S6 führte uns dann gewohnt
komfortabel nach Weilimdorf zum NRW-Express DAVIDtours bzw. nach
Leonberg.
Text: Martin
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